Besuche auf Bauernhöfen in Da Lat (Vietnam) und Erkenntnisse
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Auf der Coffee Show in Ho-Chi-Minh-Stadt habe ich mit mehreren Röstern gesprochen und am Stand von RedDoor Roasters den kofermentierten Robusta von An Farm probiert. Ich habe nicht sofort erkannt, dass es sich um Robusta handelte. Bis dahin dachte ich, Spezialitätenkaffee sei immer Arabica. Aber in Da Lat experimentieren die Röster und Bauern viel mit den Produktionsprozessen. Gestern habe ich schließlich mit Cathu Coffee Roasters mehrere Farmen besucht und viel gelernt.
Zum Beispiel habe ich erfahren, dass es in der Provinz Lam Dong eine seltene Robusta-Bohne namens „Purple Bud“ gibt, benannt nach der Farbe des Kaffees. Diese Bohne bietet mehr Komplexität und ein reines, cremiges Mundgefühl. Ich habe auch den „Robusta Anaerobic Natural Banana“ von An Farm als Espresso probiert und war von dem Profil wirklich überrascht.
Meiner Meinung nach hat die Arbeit mit Robusta im Bereich des Spezialitätenkaffees mehrere Vorteile: Die Pflanze benötigt weniger Chemikalien, da sie von Natur aus robuster ist. Außerdem benötigt sie weniger Wasser und wächst in einem größeren Höhenbereich. Angesichts des Klimawandels und anderer Faktoren wird mir bewusst, wie wertvoll das Fachwissen der vietnamesischen Produzenten zunehmend wird.
Neben dem Wissensaustausch genossen wir auch ein großartiges vietnamesisches Mittagessen zusammen, und natürlich ist es eine tolle Gelegenheit, andere Kulturen kennenzulernen und mit interessanten Menschen in Kontakt zu treten.
Bitte lasst mich wissen, wenn ihr Korrekturen oder Ergänzungen habt – ich lerne immer gerne dazu!